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Kairos ASBL
16, rue de la montagne
L-8386 Koerich
Tel / Fax +352 26259415
info@kairos.lu
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Richard Anders (geb 1928), Lyriker, Prosaautor und Essayist, studierte
nach Militärdienst und Kriegsgefangenschaft 1953-59 Germanistik
in Münster und Hamburg. Erste Veröffentlichungen erfolgten
1953/54 in der finistischen Zeitschrift Zwischen den Kriegen.
Entscheidend für sein Werk waren Begegnungen mit Hans Henny
Jahnn. 1962-1964 lehrte Anders Deutsch an der Universität Zagreb,
wo er mit dem kroatischen Dichter Radovan Ivsic zusammentraf, der
ihn in die Pariser Surrealistengruppe um André Breton einlud.
Die Auseinandersetzung mit Bretons Surrealismus wurde zum wichtigen
Einfluss für Richard Anders. Bis 1969 war er in Hamburg als
Dokumentationsjournalist für Der Spiegel und Die
Welt tätig. Seit 1970 lebt er als freier Schriftsteller
in Berlin, wo er mit Johannes Hübner, Lothar Klünner und
Joachim Uhlmann eine surrealistische Interessengemeinschaft bildete.
Richard Anders wurde 1998 mit dem Wolfgang-Koeppen-Preis ausgezeichnet.
Werke u.a.: Die Entkleidung des Meeres (1969), Pendeluhren
haben Ausgangssperre (1998), Wolkenlesen. Über hypnagoge
Halluzinationen, automatisches Schreiben und andere Inspirationsquellen
(2003). In der KairosEdition erschienen seine Bücher Klackamusa
und Mit Gita in Indien
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Fritz Hennenberg (geb. 1932) studierte an der Universität
Leipzig. Prägend war für ihn die Begegnung mit dem Komponisten
Paul Dessau. Hennenberg veranstaltete Avantgarde-Konzertreihen und
gründete die Leipziger Rathaus-Konzerte. Mit der Sängerin
Roswitha Trexler erarbeitete er Interpretationsmodelle für
Kompositionen von Kurt Weill, Hanns Eisler und Paul Dessau. Bis
1979 Redakteur des Rundfunk-Sinfonieorchesters Leipzig und zeitweilig
Chefdramaturg des Gewandhausorchesters gründete er ein alternatives
Avantgarde-Festival, den "Wutiker Steinberg Stadel". Ab
1990 lieferte er als Chefdramaturg der Leipziger Oper Beiträge
für Programme der Berliner Philharmoniker, des NDR-Sinfonieorchesters
und des Schleswig-Holstein-Festivals. In den neunziger Jahren begegnete
er dem Komponisten Victor Fenigstein, über den er Radio-Features
beim Mitteldeutschen und Saarländischen Rundfunk gestaltete.
Werke: Neben zahlreichen Veröffentlichungen zur Operngeschichte
u.a. Das Grosse Brecht-Liederbuch (Suhrkamp, 1984), Hanns
Eisler (Rowohlt, 1987) und W. A . Mozart (Rowohlt, 1996).
Bei KairosEdition: Mein Leben - ein Spiel:
ein Portrait des Komponisten Victor Fenigstein (2005)
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Kurt Krammer (geb. 1947) ist Leiter des Buddhistischen Religionspädagogischen
Institutes in Salzburg, dessen Gründung er 2001 initiierte.
Er schloss 1973 seine Studien der Geschichte, sowie der Englischen
Sprache und Literatur an der Universität Salzburg als Magister
der Philosophie ab. Er arbeitete als Lehrer in London, Oberndorf,
Southampton und Salzburg. Anlässlich seiner Studien zur amerikanischen
Literatur des 20. Jahrhunderts und durch Berichte über den
Widerstand buddhistischer Mönche während des Vietnamkriegs
wurde er auf den Buddhismus aufmerksam. Seit den achtziger Jahren
beschäftigt er sich in Praxis und Theorie mit dessen verschiedenen
Traditionen, insbesondere dem Zen. Kurt Krammer leitet seit 1992
die Zen-Gruppe Salzburg und ist seit 1994 Vorsitzender der Buddhistischen
Gemeinschaft Salzburg und seit 2005 Vizepräsident der European
Buddhist Union. Als Fachinspektor oblag ihm von 2000 bis 2003 die
Supervision des buddhistischen Religionsunterrichtes an den öffentlichen
Schulen Österreichs.
In der Kairos Edition gab er 2007 das Buch Auf
der Suche nach einem sozialen Buddhismus heraus.
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Wilhelm Maas (geb. 1937), katholischer Theologe und Religionswissenschaftler
mit Forschungsschwerpunkt Islam und Arabistik, war Leiter des Theologischen
Zentrums und Professor für Systematische Theologie an der Universität
Kassel. Viele Jahre arbeitete er mit Heribert Mühlen, Karl
Lehmann und Hans Urs von Balthasar, dem er sich theologisch-methodisch
besonders verpflichtet fühlt.
Unter seinen Büchern: Unveränderlichkeit Gottes.
Zum Verhältnis von griechisch-philosophischer und christlicher
Gotteslehre (1974), Gott und die Hölle. Studien
zum Descensus Christi (1979). In der KairosEdition erschien
seine Abhandlung "Pfad der Sehnsucht. Maria-Sophia als 'Sitz
der Weisheit'" im Buch Totus tuus
sowie 2007 seine Übersetzung des Buchs von Valentin Tomberg
Der wandernde Narr - Die Liebe und
Ihre Symbole
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Friederike Migneco (geb.1963) schloss in Rom ihre Studien der Religionswissenschaften
und Orientalistik ab. Nach mehrjährigen Aufenthalten in Italien
und Japan lebt sie in Luxemburg. Sie legte in italienischer, französischer
und deutscher Sprache unter anderem Arbeiten zur Rezeptionsgeschichte
Japans in Europa und zur Kritik der Biotechnologien vor. In Italien
machte sie das Werk Erwin Chargaffs bekannt, dessen Buch Unbegreifliches
Geheimnis (Mistero impenetrabile)
sie 1995 übersetzte und herausgab.
In der KairosEdition ist sie Mitherausgeberin des marianischen
Lesebuchs Totus tuus und des Buchs
Der wandernde Narr - Die Liebe und
Ihre Symbole von Valentin Tombergs.
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Giuseppe Pulvirenti Dottori wurde am 6. Januar 1911 in Catania geboren, wo er am 13. August 1970 starb. Aus einem wohlhabenden, großbürgerlichen Haus stammend, verbrachte er sein Leben als Literat.
Das Manuskript seines Hauptwerks Appunti per una biografia di Annonciade („Aufzeichnungen für eine Biographie von Annonciade“) blieb auf eigenen Wunsch unveröffentlicht und wurde nach seinem Tode vernichtet. Der bei Kairos auf Italienisch mit einem französischen Beitrag erschienene Band Scritti vereint alle seine noch existierenden Schriften. In den kurzen Texten erweist sich Pulvirenti Dottori als einer der großen sizilianischen Autoren des 20. Jahrhunderts. |
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© Steven Hill
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Joanne K.Rowling, geb. 1965 in Yate (England). Sie hatte früh den Wunsch, Schriftstellerin zu werden. Die spätere Romanfigur Hermione Granger entspricht dem Bild, das sie aus ihrer Zeit in der Wyedean-Gesamtschule von sich selbst hatte. Sie studierte Französisch und klassische Altertumswissenschaften an der University of Exeter. Aufenthalte als Englischlehrerin in Paris und Portugal. Arbeit bei Amnesty International. Die Romanfigur Harry Potter erfand sie 1990, und 1995 erschien Harry Potter and the Philosopher’s Stone, der zuvor mehrmals von Verlagen abgewiesen worden war. Bis heute wurden ihre Romane in 67 Sprachen übersetzt, und in einer weltweiten Gesamtauflage von über 325 Millionen Exemplaren verkauft. J.K. Rowling ist verheiratet und Mutter dreier Kinder.
Bei Kairos Edition veröffentlicht sie die luxemburgische Übersetzung des ersten Bandes der Heptalogie, Den Harry Potter an den Alchimistesteen. |
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Takamaro Shigaraki (geb. 1926), Sohn eines buddhistischen Priesters,
folgte seinem Vater in der Leitung eines Tempels in der Gegend von
Hiroshima. Zugleich wurde er zu einem der führenden Buddhologen
Japans in der Tradition Jôdo Shinshû, der besonders
bei jungen Intellektuellen ein Echo fand. Seine existentialistische
Interpretation des Buddhismus trug Shigariki zeitweilig Konflikte
mit der Hierarchie ein. Gleichfalls umstritten war sein Versuch,
in Veröffentlichungen die Verstrickung buddhistischer Institutionen
und Interpreten mit der japanischen Kriegsideologie im Zweiten Weltkrieg
zu untersuchen. Shigaraki war Präsident der Ryûkoku Universität
in Kyoto und leitet seit seiner Emeritierung eine buddhistische
Kulturstiftung.
In der KairosEdition erschien: Sogar
der Gute wird erlöst, um wie viel mehr der Böse.
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Valentin Tomberg wurde 1900 in St. Petersburg geboren. Früh
kam er in Russland mit hermetischen Kreisen in Berührung. Die
Oktoberrevolution 1917 zwang ihn nach Estland ins Exil, wo er ein
Studium der Religionswissenschaften und Altphilologie aufnahm. Er
schloss sich Rudolf Steiner an und veröffentlichte zahlreiche
Beiträge zur Anthroposophie. Tomberg lebte anschließend
in Holland und dann in Deutschland, wo er sich Mitte der vierziger
Jahre der Rechtswissenschaft und Rechtsphilosophie zuwandte. Nach
dem Zweiten Weltkrieg vollzog der Autor einflussreicher spiritueller
Werke eine Konversion zur katholischen Kirche. Tomberg starb 1973
auf Mallorca.
Werke u.a.: Degeneration und Regeneration der Rechtswissenschaften
(Bonn 1946), Das Völkerrecht als Menschheitsrecht (Bonn
1946), Die Großen Arcana des Tarot (Herder, Basel 1983),
Lazarus komm heraus (Herder, Basel 1985). In der KairosEdition
erschien 2007 Der wandernde Narr
- Die Liebe und Ihre Symbole
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Volker Zotz (geb. 1956),
Philosoph und Religionswissenschaftler, promovierte in Wien und wurde
an der Universität des Saarlandes habilitiert. Er beschäftigt sich mit
Themen der Religions-, Philosophie- und Kulturgeschichte sowie mit
interkulturellen Rezeptionsphänomenen. Zotz lehrte an der Universität Wien, arbeitete von 1989-1999 in Japan
an den Universitäten Ryûkoku und Ôtani (Kyoto) sowie
Rissho (Tokyo). Heute lehrt er an der Université du Luxembourg und am
Institut für katholische Theologie der Universität des Saarlandes.
Werke u.a. André Breton (Rowohlt, 1990), Mit Buddha das Leben meistern
(Rowohlt, 9. Auflage 2010), Geschichte der buddhistischen Philosophie
(Rowohlt, 1996), Konfuzius (Rowohlt, 2000), Auf
den glückseligen Inseln. Buddhismus in der deutschen
Kultur (Theseus, 2000), Konfuzius für den Westen. Neue Sehnsucht
nach alten Werten (2007). Die KairosEdition veröffentlichte
von ihm Die Suche nach einem sozialen Buddhismus und
die Übersetzung des Buches Sogar
der Gute wird erlöst, um wie viel mehr der Böse
von Takamaro Shigaraki. Zotz ist
Mitherausgegeber des marianischen Lesebuchs Totus
Tuus und des Buchs Der wandernde
Narr - Die Liebe und Ihre Symbole von Valentin Tomberg. Derzeit in Vorbereitung
ist das Buch Der
Buddha im Reinen Land.
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Luc Deitz (geb. 1961) ist Leiter der Handschriften- und Zimelienabteilung
der Nationalbibliothek Luxemburg und Privatdozent für Mittel-
und Neulatein an der Universität Trier. Von 1990-1995 Forschungsaufenthalt
am Warburg Institute (Univ. of London), von 1995-1997 als Alexander
von Humboldt-Stipendiat in Heidelberg. Er ist Mitherausgeber der
Poetices libri septem (1561) von Julius Caesar Scaliger;
darüber hinaus zahlreiche andere Veröffentlichungen zur Poetik
und Philosophie der Renaissance, sowie zur Geschichte der klassischen
Philologie in der Renaissance und der Frühen Neuzeit. In der
KairosEdition: Mein Leben - ein Spiel:
ein Portrait des Komponisten Victor Fenigstein (2005)
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